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Traben-Trarbach hat sein drittes „R“ zurück

Haben Sie schon mal bei einem Rechtschreib-Quiz mitgemacht? Dort wird schon mal gerne gefragt, wie die korrekte Schreibweise des Großherzogtums an unserer westlichen Grenze ist. „Luxenburg“ oder nicht doch lieber „Luxemburg“? Gerne genommen wird bei solchen Fragen auch das Ländle. Wenn Sie es „Baden-Württenberg“ oder „Baden-Würtemberg“ schreiben, liegen Sie schon falsch. Richtig muss es nämlich „Baden-Württemberg“ heißen.

Traben-Trarbach hat sein drittes "R" zurück

Traben-Trarbach hat sein drittes „R“ zurück

Ich hätte ja – würde man mich denn fragen – für ein derartiges Quiz noch eine andere geeignete Kandidatin. Sie liegt an der Mosel und gilt als Juwel des Jugendstils. Richtig – es ist die Stadt mit dem Doppelnamen, dessen beide Teile mit „T“ anfangen. Der Ort findet sich auch auf der Karte, die die hintere Umschlagseite von „Ein Kaffee zum Mitholen, bitte!“ schmückt. Und genau dort ist es passiert: Die Stadt hat doch auf der Zeichnung tatsächlich ein „r“ verloren und stand falsch geschrieben auf dem Schutzumschlag, nämlich als „Traben-Trabach“. Zumindest war das die ersten vier Auflagen des Buches so. Wo sich das zu Traben-Trarbach gehörende dritte „r“ in dieser Zeit herumgetrieben hat, kann ich Ihnen nicht sagen.

Jetzt aber kann ich zumindest Entwarnung geben: Das „r“ ist zurück! Bei der 5. Auflage hat Traben-Trarbach so endlich sein drittes „r“ zurückbekommen! Ein aufmerksamer Leser hatte den Fehler entdeckt und die – darüber arg zerknirschte – Autorin darauf hingewiesen. Vielen Dank!

Also Günther Jauch – wie wär’s nun damit, Traben-Trarbach und dessen Schreibung mal zu einem Thema im Millionärsquiz zu machen?

5. Auflage erschienen

Der "Kaffee zum Mitholen" in 5. Auflage

Der „Kaffee zum Mitholen“ in 5. Auflage

Der “Kaffee zum Mitholen” findet weiterhin großes Leserinteresse. Die 4. Auflage vom März war innerhalb weniger Monate verkauft. Gestern ist die 5. Auflage erschienen, und somit ist der Nachschub gesichert. In dieser 5. Auflage sind einige Tippfehlerchen korrigiert.

Druckfrisch gibt es die 5. Auflage nun in Ihrem Buchhandel. Und signiert – wenn Sie möchten – während einer meiner nächsten Lesungen.

Der „Kaffee zum Mitholen“ in RLP, Deutschland und der Welt

Das Interesse am „Kaffee zum Mitholen“ hält ungebremst an, auch außerhalb der moselfränkischen Sprachregion. Kurz nachdem das Buch im letzten November erschienen war, begannen wir auf einer Karte alle Orte zu markieren, in denen Buchhandlungen den „Kaffee“ anforderten. Rheinland-Pfalz

Pin für Pin füllen wir seitdem eine Rheinland-Pfalz-Karte in unserer Küche.

DeutschlandkarteSchon bald danach steckten wir weitere Pins auf eine große Deutschlandkarte, als erste Bestellungen aus dem Ruhrgebiet und aus Baden-Württemberg eingingen. Einen kleinen „Bayernschub“ gab es, als ich in einer Sendung vom Bayerischen Rundfunk zu meinem Buch interviewt wurde. So ist mittlerweile eine Packung Pins zwischen Cuxhaven im Norden, Aachen im Westen, Dresden im Osten und Freiburg und Traunstein im Süden aufgebraucht.

Die erste Bestellung aus dem benachbarten Ausland, aus Bad Ischl, passte gerade noch so auf den unteren rechten Österreichausschnitt der Karte.

Der Kaffee in AmerikaWir haben noch nicht damit begonnen, Pins auf eine Weltkarte zu stecken, obwohl sich vor wenigen Wochen auch eine exil-moselanische Leserin aus Texas/USA meldete. Siehe Beweisfoto links.

Ich frage mich oft, wer sich wohl für den „Kaffee“ und das Moselfränkische in Wolfenbüttel, Gronau-Epe oder Würzburg interessiert. Exilmoselfranken mit Heimweh nach der Muttersprache? Dialektkundler? Oder einfach nur Sammler von Kaffee-Literatur?

Heute gingen übrigens Bestellungen aus Biberach, Essen, Hamburg und Willich bei Viersen ein. So sind die Fotografien der „gespickten“ Karten, während ich diese Sätze hier schreibe, sofort schon wieder veraltet.

4. Auflage erschienen: Vorschau auf das Lesungsprogramm

4. Auflage erschienen

4. Auflage erschienen

Am Mittwoch, den 18.3.2015, kam die 4. Auflage des Kaffees frisch aus der Druckerei.

4. Auflage erschienen

4. Auflage erschienen

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein moselfränkisches Leseprogramm. Es führt das erste Mal über die moselfränkische Sprachregion hinaus, genauer gesagt nach Bad Sobernheim, wo Yvonne Treis am 22.03. um 19 Uhr im rheinland-pfälzischen Freilichtmuseum sowohl „Lektionen“ aus ihrem Buch als auch noch unveröffentlichte Texte vortragen wird. Sie freut sich wie ein Schneekönig auf das Moselfränkische Kabarett mit Peter Friesenhahn am 9. Mai 2015 in der Stadthalle Zell. Im Pfingstsonntag nimmt sie am Kunst- und Kulturfestival „Natur – Kultur: im Hunsrück zu Hause“ anlässlich der Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald auf dem Erbeskopf teil.

Weitere Termine finden Sie – regelmäßig aktualisiert – hier.