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Wéllste noch e Plätzje?

Wéllste noch e Plätzje? (Willst Du noch einen Keks?) (Zeichnung: Robyn Malestein)

Die Mosel hat dem Dialekt, der zu ihrer Rechten und Linken gesprochen wird, seinen Namen gegeben: Moselfränkisch. Die Sprecher des Moselfränkischen essen „Mausohr“ statt „Feldsalat“, sie bekommen „Hühnerhaut“ statt „Gänsehaut“ und sie ärgern sich, wenn der „Kännel“, also die Regenrinne, verstopft ist. Die wenigsten Leute schmieren sich ein „Butterbrot“, sondern machen sich eine „Schmeer“. Und die „nehmen“ sie dann nicht etwa mit auf die Arbeit – nein, sie „holen“ sie mit zum „Schaffen“. Doch Moselfränkisch zeichnet sich nicht nur durch seinen ungewöhnlichen Wortschatz aus.

Die Bücher von Yvonne Treis verraten, wodurch sich Moselfranken sonst noch verraten, auch wenn sie versuchen, perfektes Hochdeutsch zu sprechen. In zahlreichen Lektionen werden die liebenswerten Eigenarten des Moselfränkischen in Wortschatz, Grammatik und Aussprache vorgestellt. Dies geschieht mit einem Augenzwinkern, so dass Mundart zum Lesevergnügen wird. Das „Platt“, so das Fazit, gehört zur Heimat genauso wie die Weinberge der Mosel, die waldbedeckten Höhen des Hunsrücks und die Vulkankuppen der Eifel.

Schnuppern Sie im Folgenden in die Bücher hinein!


Band 1: Ein Kaffee zum Mitholen, bitte! – Moselfränkisch lieben und verstehen lernen

Inhaltsverzeichnis [pdf]
Leseprobe
: Lektion 3 [pdf]


Band 2: Majusebetter! – Noch mehr Moselfränkisch zum Mitholen

Inhaltsverzeichnis [pdf]
Leseprobe: Lektion 40 ‚Der Franz kommt auf die Baustelle vorwitzen‘ [pdf]
Audiodatei: Lektion 50 ‚Die Weihnachtsgeschichte auf St. Aldegunder Platt‘ [Podcast]