Archiv des Autors: baskettoethiopia

Kartenvorverkauf gestartet: Musikalische Lesung mit Trio Moselstolz

Am 28.11.2015 um 19 Uhr veranstalte ich mit dem Trio Moselstolz in der Bürgerhalle St. Aldegund einen Abend mit Literatur, Musik und Wein. Ich lese dabei aus meinem neuen Buch „Majusebetter!“ vor und erzähle auf kurzweilige Weise von den liebenswerten Eigenheiten des moselfränkischen Dialekts. Die Sängerinnen Regina Fuhrmann, Bärbel Serwazi und Elisabeth Kranz vom Moselkrampen sind das Trio Moselstolz. In ihren selbst gebosselten Liedern auf Platt (!) besingen sie die Landschaft, das Glück und den Alltag ihrer moselanischen Heimat.

Trio Moselstolz

Trio Moselstolz

Die Besucher des Abends werden mit kleinen Müffelchen und gutem Wein aus dem Weingut Rosi Braun versorgt.

Der Abend ist für Einheimische, Zugezogene und Gäste geeignet. Kommen Sie nach St. Aldegund zum Laustern und Vorwitzen!

Eintrittskarten sind ab sofort für 9 EUR (inkl. einem Glas Wein oder Traubensaft) bei folgenden Vorverkaufsstellen und an der Abendskasse erhältlich:

  • Fam. Treis, Tel. 06542-21603
  • Weingut Rosi Braun, Tel. 06542-21111
  • Tankstelle St. Aldegund

Informationen zu weiteren Lesungen finden Sie hier.

Majusebetter! Ausstellung im St. Josef-Krankenhaus Zell

Majusebetter! – so heißt die Ausstellung mit originellen Karikaturen von Schülerinnen und Schülern, die ab Donnerstag, dem 15. Oktober, im St. Josef-Krankenhaus in Zell zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt künstlerische Arbeiten, die das neue Buch über die moselfränkische Mundart von Yvonne Treis mit dem Titel „Majusebetter! Noch mehr Moselfränkisch zum Mitholen“ illustrieren.

Vor den letzten Sommerferien haben über 40 Schüler und Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule Zell mit großem Eifer an der Illustration des Buches „Majusebetter!“ gearbeitet. Mit schwarzem Stift auf Papier entstanden im Unterricht von Kunstlehrer Martin Richerzhagen zahlreiche pfiffige Zeichnungen für das zweite Buch der Autorin Yvonne Treis. Für die Künstler war es dabei eine große Herausforderung, die Texte der St. Aldegunderin über das moselfränkische Platt bildlich umzusetzen. So illustriert nun eine Friseurkundin mit verunglückter Haarfrisur den Text zum Dialektwort „schròh“ (hässlich). Das Kapitel zum Verb „däuen“ schmückt eine Szene, in der hilfreiche Passanten ein liegen gebliebenes Auto zur Seite schieben. Und eine Frau in einer Hängematte steht stellvertretend für eine Moselfränkin, die ihre Seele „bampeln“ lässt. Die Vielzahl an originellen Zeichnungen brachte Yvonne Treis in die verzwickte Situation, eine Auswahl für ihre 51 Buchkapitel treffen zu müssen. Für welche Zeichnungen sie sich schließlich entschieden hat, können Sie nun in einer Ausstellung besichtigen. Im St. Josef-Krankenhaus in Zell werden die Werke zusammen mit kurzen Textauszügen aus dem Buch ausgestellt.

Die Ausstellung kann bis zu den Weihnachtsferien im Klinik-Café angeschaut werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

Einen ersten Einblick in die Ausstellung bekommen Sie auf den Webseiten der IGS Zell.

Traben-Trarbach hat sein drittes „R“ zurück

Haben Sie schon mal bei einem Rechtschreib-Quiz mitgemacht? Dort wird schon mal gerne gefragt, wie die korrekte Schreibweise des Großherzogtums an unserer westlichen Grenze ist. „Luxenburg“ oder nicht doch lieber „Luxemburg“? Gerne genommen wird bei solchen Fragen auch das Ländle. Wenn Sie es „Baden-Württenberg“ oder „Baden-Würtemberg“ schreiben, liegen Sie schon falsch. Richtig muss es nämlich „Baden-Württemberg“ heißen.

Traben-Trarbach hat sein drittes "R" zurück

Traben-Trarbach hat sein drittes „R“ zurück

Ich hätte ja – würde man mich denn fragen – für ein derartiges Quiz noch eine andere geeignete Kandidatin. Sie liegt an der Mosel und gilt als Juwel des Jugendstils. Richtig – es ist die Stadt mit dem Doppelnamen, dessen beide Teile mit „T“ anfangen. Der Ort findet sich auch auf der Karte, die die hintere Umschlagseite von „Ein Kaffee zum Mitholen, bitte!“ schmückt. Und genau dort ist es passiert: Die Stadt hat doch auf der Zeichnung tatsächlich ein „r“ verloren und stand falsch geschrieben auf dem Schutzumschlag, nämlich als „Traben-Trabach“. Zumindest war das die ersten vier Auflagen des Buches so. Wo sich das zu Traben-Trarbach gehörende dritte „r“ in dieser Zeit herumgetrieben hat, kann ich Ihnen nicht sagen.

Jetzt aber kann ich zumindest Entwarnung geben: Das „r“ ist zurück! Bei der 5. Auflage hat Traben-Trarbach so endlich sein drittes „r“ zurückbekommen! Ein aufmerksamer Leser hatte den Fehler entdeckt und die – darüber arg zerknirschte – Autorin darauf hingewiesen. Vielen Dank!

Also Günther Jauch – wie wär’s nun damit, Traben-Trarbach und dessen Schreibung mal zu einem Thema im Millionärsquiz zu machen?

5. Auflage erschienen

Der "Kaffee zum Mitholen" in 5. Auflage

Der „Kaffee zum Mitholen“ in 5. Auflage

Der “Kaffee zum Mitholen” findet weiterhin großes Leserinteresse. Die 4. Auflage vom März war innerhalb weniger Monate verkauft. Gestern ist die 5. Auflage erschienen, und somit ist der Nachschub gesichert. In dieser 5. Auflage sind einige Tippfehlerchen korrigiert.

Druckfrisch gibt es die 5. Auflage nun in Ihrem Buchhandel. Und signiert – wenn Sie möchten – während einer meiner nächsten Lesungen.

Pressebericht zur Lesung Polch

In den Lokalteilen Mayen, Andernach und Koblenz der Rheinzeitung erschien am 17.6. bzw. am 19.6. ein detaillierter Pressebericht von Patrick Grosse zu meiner Lesung in Polch am 12.6.2015.

Zum Vergrößern Klicken.

Bericht von Patrick Grosse, erschienen in der Rheinzeitung, Lokalteil Mayen, S. 13, am 17.6.2015

Bericht von Patrick Grosse, erschienen in der Rheinzeitung, Lokalteil Mayen, S. 13, am 17.6.2015

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.)

Sommergrippe, Vogelgrippe, Futtergrippe und andere schlimme Krankheiten

Gestern Abend (12.6.2015) fand eine weitere Lesung zu meinem Buch in Polch (Kreis Mayen-Koblenz) statt, organisiert von der rührigen Kulturinitiative Maifeld e.V. Die Veranstaltung war gut besucht, die Besucher konnten nicht nur einen „Kaffee zum Mitholen“ hören, sondern auch trinken, es wurde gelacht und über unser Platt diskutiert. Wie immer hatten die sprachinteressierten Zuhörer Ideen, Anregungen und Fragen zu möglichen weiteren Texten über den moselfränkischen Dialekt mitgebracht.

Lesung im evangelischen Gemeindezentrum Polch

Lesung im evangelischen Gemeindezentrum Polch

Folgenden ganz besonderen Schatz zauberte ein Zuhörer aus der Hosentasche, nachdem ich von den Aussprachebesonderheiten, die wir Dialektsprecher ins Hochdeutsche mitnehmen, erzählt hatte:

Achtung, Futtergrippe im Anflug!

Achtung, Futtergrippe im Anflug!

Er hatte mir die Bonuskarte einer Mendiger Pommesbude mitgebracht. Der Imbiss nennt sich „Futtergrippe“. Nein, bei der „Futtergrippe“ handelt sich nicht um eine unbekannte (möglicherweise ansteckende) Krankheit, die zu vermehrtem Konsum von Currywürsten und Schaschlikspießen führt! Bei der Namensgebung hat sich einfach nur jemand mit Dialekthintergrund in der Rechtschreibung vertan. Die Moselfranken mögen harte Wortanfänge vor „l“ und „r“ und sprechen „Griechen“ wie „Kriechen“ und „Blatt“ wie „Platt“ aus. Und da wir keinen Unterschied zwischen „Krippe“ und „Grippe“ machen, kann man in der Rechtschreibung schon einmal durcheinanderkommen.

Es soll ja in einem ungenannten Moseldorf an Weihnachten auch schon „Grippenausstellungen“ gegeben haben …