Hervorgehobener Beitrag

Majusebetter! (Band 2) – Ein Kaffee zum Mitholen, bitte! (Band 1)

Majusebetter!Majusebetter!

Noch mehr Moselfränkisch zum Mitholen

von Yvonne Treis

Mit Zeichnungen von Schülern und Schülerinnen der IGS Zell/Mosel

Wieso beginnt nicht nur der Trierer jeden dritten Satz mit „Majusebetter“? Warum gehen den Moselanern die „Grieseln“ aus, wenn sie bei einem Krimi „gräulen“? Und stimmt es, dass zwischen Hunsrück und Eifel ein „Batscheler“ kein akademischer Abschluss, sondern eine nervige Quasselstrippe ist? Auf diese und viele andere Fragen gibt dieses Buch kompetente Antworten. Auf kurzweilige und amüsante Weise führt es Einheimische, Zugezogene und Urlaubsgäste in die verblüffenden Geheimnisse des moselfränkischen Dialekts ein. Es löst das Rätsel um die Herkunft des „Stubbi“ genauso wie die Frage, warum manches an der Mosel ganz schön hässlich, anderes in der Eifel aber grauenhaft schön ist. Wo das Müllerpferdchen heimisch ist und was sich hinter dem Buchseniderich verbirgt. Kurzum: Eine flott geschriebene Hommage an den liebenswerten Dialekt, der die Region zwischen Trier und Koblenz prägt und zu ihr gehört wie der Calmont, die Burg Eltz, die Eifeler Maare und die bewaldeten Höhen des Hunsrücks.

Michel-Verlag, Ottweiler / 13.10.2015 / 128 S. gebunden / ISBN: 978-3-938381-50-2 / € 13,80

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Nächste öffentliche Auftritte:  23.10. Mülheim/Mosel, 3.11. Cochem (mit Peter Friesenhahn) – Details hier

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Ein Kaffee zum Mitholen, bitte! (Titelbild)Ein Kaffee zum Mitholen, bitte!

Moselfränkisch lieben und verstehen lernen

von Yvonne Treis

Mit Zeichnungen von Schülern und Schülerinnen der IGS Zell/Mosel

Warum kann man in der Eifel an „Krippe“ erkranken? Wieso kennen die Hunsrücker keine Schmerzen? Wie kommt es, dass sich Moselaner täglich etwas antun, aber trotzdem munter weiterleben? Auf diese und viele andere Fragen rund um den moselfränkischen Dialekt gibt dieses Buch ebenso kompetente wie kurzweilige Antworten. Bei einer Tasse Kaffee – die es an der Mosel auch zum Mitholen gibt! – nimmt es Einheimische, Zugezogene und Urlaubsgäste mit auf eine vergnügliche Tour durch die Mundarten, die in der Eifel, auf’m Hunsbuckel und entlang der Mosel gesprochen werden. Und dabei wächst die Einsicht, dass das Moselfränkische ausgesprochen liebenswürdige Eigenheiten hat. Moselfränkisch ist Mund-Art im besten Sinne: ein Sprachkunstwerk, das zum Kulturerbe zwischen Trier und Koblenz genauso gehört wie Porta Nigra, Moselschleifen und Rieslingwein.

Yvonne Treis war am 20.11.2014 in der SWR Landesschau – Video hier
und am 06.02.2015 in der Sendung „Sozusagen“ auf Bayern 2 – Podcast hier
Am 09.03.2015 wurde sie in den Bunten Funkminuten auf SR3 interviewt – Podcast hier

Michel-Verlag, Ottweiler 2014 / 128 S. gebunden / ISBN: 978-3-938381-47-2 / € 13,80

Schweich: Musikalische Lesung vor ausverkauftem Haus

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Yvonne Treis & Duo Uno (Norbert Olk & Uschi Boes)

Am letzten Freitag (11.3.) füllten 140 Zuschauer den großen Saal und die Empore der Schweicher Synagoge, in der ich zum zweiten Mal mit dem Duo Uno (Nobert Olk und Uschi Boes) eine musikalische Lesung veranstaltete. Der Abend war wieder ein mehrsprachiger Abend: Ich trug Texte zu „oasem Platt“ und zu unserem regionalen „Huudeetsch“ aus meinem Buch „Majusebetter“ vor. Die „Mussik“ des Gitarren- und Gesangsduos führte die Besucher durch die Sprachen Europas und der Welt, mit einer Auswahl von Liedern aus dem Niederdeutschen, Jiddischen, Französischen, Italienischen, Spanischen und Indonesischen. Die Zuhörer konnten zwei Stunden ihre Seele „bampeln“ lassen, während sie Kurzweiliges zu den liebenswerten Merkmalen unserer Sprache hörten.

 

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„Majusebetter“ in Schweich

Die erste musikalische Lesung dieser Art fand vor genau einem Jahr am selben Ort statt. Sie war ein so schöner Erfolg, dass wir uns sagten: „Dat maamer noch äas!“ (Das machen wir noch einmal.) – Norbert und Uschi haben das natürlich auf Schweicher bzw. Trittenheimer Art ausgesprochen. Wie im letzten Jahr haben die Volkshochschule Schweich (S. Bintz) und der Verein Kultur in Schweich (A. Krämer-Gorges) die Organisation, den Kartenverkauf und die Bewirtung in die Hand genommen.

 

Verleihung der Goldenen Buchstütze

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Über eine Goldene Buchstütze freuen konnten sich die Inhaber der Buchhandlung Layaa-Laulhé in Cochem, Cornelia und Gérard Layaa-Laulhé: Die Buchhandlung in der Cochemer Altstadt erhielt die Auszeichnung im März 2016, weil bei ihr seit Herbst 2014 mehr als 1000 Exemplare der beiden Bücher „Ein Kaffee zum Mitholen, bitte!“ und „Majusebetter“ über die Verkaufstheke gingen.

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Eine weitere Goldene Buchstütze in Empfang nehmen konnte Astrid Wellems, Leiterin der Buchabteilung im Globus-Markt Zell. Auch im Globus wollten bereits mehr als 1000 Kunden die beiden Mundartbücher „mitholen“.

Mit den beiden Auszeichnungen wird das Engagement der Buchhändler für diese beiden Regionaltitel gewürdigt.

 

Lesung auf dem Speicher in Winningen

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Vinothek Winningen

„Ein Kaffee zum Mitholen, bitte!“ – unter diesem Titel stand meine Lesung am Sonntag, den 24. Januar, in der Vinothek im Winninger Spital. Der Titel war so zugkräftig, dass über 50 Besucher den Speicher der Vinothek füllten. In dem „schwer vollen“ Saal schmunzelten die Zuhörer über die liebenswerten Eigentümlichkeiten in den Dialekten von der Moselmündung bis nach Luxemburg und über die schelmischen Geschichten um diese Eigentümlichkeiten herum. Ich hatte die Gelegenheit, sowohl aus dem „Kaffee zum Mitholen“ als auch aus dem „Majusebetter!“ vorzutragen. Obwohl meine Beispiele aus allen Ecken des Moselfränkischgebiets kamen, konnten doch auch die Winninger alles leicht „beköbbe“ (beköpfen, d.h. verstehen). Ich selbst habe natürlich auch wieder viel gelernt bei den Gesprächen in der „Schöbbsche“-Pause und in der Fragerunde nach der Lesung. Ich habe mich sehr gefreut, Gerhard Löwenstein (Autor von „Su schädzemer: Schreibweise, Wortschatz, Redensarten der Winninger Mundart“) zu treffen, der mir „live“ die besonderen Tonpaare aus seinem Dialekt vorsprechen konnte. In Winningen unterscheidet man beispielsweise die Einzahl und die Mehrzahl von Baum nur durch den Tonverlauf: Bei „Baam“ (Baum) fällt der Ton über dem „aa“ ab, bei „Baam“ bleibt er konstant.

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Yvonne Treis im Gespräch mit Gerhard Löwenstein

Wer den Winninger Wein-Lese-Abend verpasst hat, bekommt im Mai eine neue Gelegenheit eine Lesung zu besuchen: Am 22.5. werde ich im Heimatmuseum Güls zu Gast sein. Von Winningen aus ist das ja nur ein Katzensprung.

Buchpremiere mit lustigsten Mitbringseln

Die Buchpremiere zum “Majusebetter!” fand am 8. November im Pfarrsaal Bernkastel-Wehlen statt. Das Wehlener Bücherei-Team um Christiane Dillinger hatte den Abend mit großem Einsatz vorbereitet: Plakate entworfen, Stühle gerückt, den Raum dekoriert, Wein herbeigeschleppt und für musikalische Begleitung gesorgt! Die Wehlener Ortsvorsteherin Gertrud Weydert eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede und einer kleinen Hommage auf mein erstes Buch, den „Kaffee zum Mitholen“ – und ich war ganz gerührt! Meine anschließende Lesung aus dem „Majusebetter!“ wurde durch den Saxophonisten Achim Kerpen bereichert. Auf einem Instrument aus den 1930er Jahren spielte er Chansons und Jazz-Standards, bei denen die Zuhörer ganz hingerissen mit den Füßen wippten. Der Höhepunkt des musikalischen Teils war „Mack the knife“, die Interpretation eines Stücks aus der Dreigroschenoper.

Ich habe in Wehlen unzählige Bücher signiert, von denen sich viele auf den Weg zu Moselfranken machen, die in die Welt gezogen sind. Einige Besucher teilten wieder tolle Ideen und Beobachtungen mit mir. Dazu bekam ich auch zwei sehr lustige Mitbringsel.

Herbert Weber vom Radsportclub Erden hatte das moselfränkisch inspirierte Trikot seines Vereins zur Lesung mitgebracht und schenkte mir die folgenden Fotos (Achten Sie auf den Schriftzug!):

Wie Sie sehen: Die Erdener Radfahrer fahren MOOL ROFF (Mòòl róff), also „Mal hinauf“ und MOOL ROOF (Mòòl ròòf), also “Mal hinunter”. Wer mehr über die besonderen Ortsbezeichnungen „róff“ und „ròòf“ wissen will, sollte einmal einen Blick in die Lektion 33 meines Buchs werfen.

Andere brachten mir selbst geschriebene Gedichte auf Platt mit. Arno Schneiders aus Kröv drückte mir einen kleinen Text in die Hand. Thema: Ich.

– Daat Traise Iwonn soll en Dokdisch säi, oss daat rischdisch?
– Jòò, äwwa kään rischdisch!
– Wie määnstde daat?
– Wenn en rischdisch Dokdisch äpbes offschräiwt, daa hellefdet da vläischt off de Bään. Wemm elòò de Dokdisch äpbes offschräiwt, da laachsde disch duudséscha kabott!

Ich musste mich über das Textchen „kabott“ lachen🙂

Fazit der Buchpremiere: Schön war es in Wehlen!

Unterstützung des Fördervereins der IGS Zell

Vor den letzten Sommerferien haben 40 Schüler und Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule Zell an der Illustration des Buches „Majusebetter!“ der Autorin Yvonne Treis gearbeitet. Fast in jedem der 51 Buchkapitel findet sich deshalb nun eine pfiffige Schülerzeichnung als Blickfang. In der letzten Woche besuchte Martin von Hohnhorst, der Verleger von „Majusebetter“, den Kunstunterricht der Klasse 12. Er übergab allen beteiligten Zeichnerinnen und Zeichnern ein Exemplar des Buchs und überreichte der stellvertretenden Schulleiterin, Frau Micheala Koch, eine Spende für den Förderverein der Schule. Die Spende kommt dem Kunstunterricht von Herrn Martin Richerzhagen zugute, der mit seinen Schülerinnen und Schülern immer wieder mit viel Engagement und Kreativität ungewöhnliche Projekte durchführt und so die Kunstlandschaft der Schule und der Region bereichert. Mit dem Geld können Zeicheninstrumente und –materialien angeschafft werden. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos findet sich auf den Schulwebseiten.

Lesung mit dem leckersten Kuchen

Yvonne Treis mit dem Büchereiteam

Yvonne Treis mit dem Büchereiteam

Am letzten Sonntag gab’s meine allererste Lesung aus dem neuen Buch “Majusebetter!” in Moselkern, organisiert von Heidi Mauer und Margret Braunger von der örtlichen Pfarrbücherei. Im Pfarrsaal waren über 60 Zuhörer aus Moselkern und den Nachbarorten versammelt. Ich glaube, die meisten Zuhörer kamen, um neue Geschichten über unser Platt zu hören. Der ein oder andere ließ sich vielleicht jedoch auch von dem beeindruckenden Buffet aus selbstgebackenem Kuchen in den Pfarrsaal locken. Die Moselkerner Lesung kriegt auf jeden Fall das Prädikat „Lesung mit dem leckersten Kuchen“ verliehen!

Was habe ich gelernt?

  • Die Moselkerner nennen wie die St. Aldegunder ihre Weinbergsterrassen auch „Chöre“ und „Chörchen“ (das Ganze wird natürlich mundartlich ausgesprochen).

    Buchsignierung in Moselkern

    Buchsignierung in Moselkern

  • Fragt man bei mir zu Hause zu neugierig, was es denn heute Mittag wohl zu essen gibt, bekommt man die Antwort: „Pinnesopp unn Stachelriesjer“ (Schuhnägelsuppe und Stachelröschen). In Moselkern antwortet man neugierigen Fragern: „Schnippeditzjer“. Was das wohl heißt? „Ditzjer“ sind entweder kleine Kinder oder kleine Gegenstände. Ich hoffe mal, dass nur Letztere geschnippelt im Moselkerner Kochtopf landen…

Kartenvorverkauf gestartet: Musikalische Lesung mit Trio Moselstolz

Am 28.11.2015 um 19 Uhr veranstalte ich mit dem Trio Moselstolz in der Bürgerhalle St. Aldegund einen Abend mit Literatur, Musik und Wein. Ich lese dabei aus meinem neuen Buch „Majusebetter!“ vor und erzähle auf kurzweilige Weise von den liebenswerten Eigenheiten des moselfränkischen Dialekts. Die Sängerinnen Regina Fuhrmann, Bärbel Serwazi und Elisabeth Kranz vom Moselkrampen sind das Trio Moselstolz. In ihren selbst gebosselten Liedern auf Platt (!) besingen sie die Landschaft, das Glück und den Alltag ihrer moselanischen Heimat.

Trio Moselstolz

Trio Moselstolz

Die Besucher des Abends werden mit kleinen Müffelchen und gutem Wein aus dem Weingut Rosi Braun versorgt.

Der Abend ist für Einheimische, Zugezogene und Gäste geeignet. Kommen Sie nach St. Aldegund zum Laustern und Vorwitzen!

Eintrittskarten sind ab sofort für 9 EUR (inkl. einem Glas Wein oder Traubensaft) bei folgenden Vorverkaufsstellen und an der Abendskasse erhältlich:

  • Fam. Treis, Tel. 06542-21603
  • Weingut Rosi Braun, Tel. 06542-21111
  • Tankstelle St. Aldegund

Informationen zu weiteren Lesungen finden Sie hier.